Sonnenschutz / Sonnenbrand / Sonnenallergie

Alle freuen sich auf den Sommer, damit verbunden ist der Schutz unserer Haut. Bei Sonnencremen wird von chemischen und mineralischen Cremen gesprochen.

Das sind die Unterschiede:

Chemischer Sonnenschutz:
Wie das Wort bereits sagt, enthalten diese chemische Substanzen, die belastend auf unseren Organismus und unsere Umwelt wirken. In Hawaii beispielsweise ist Sonnenschutz dieser Art verboten.
Die Creme löst sich im Wasser ab und bildet einen Film auf der Wasseroberfläche, der weder den Meeresbewohnern noch den Korallenriffen gut bekommt.

Mineralischer Sonnenschutz:
Dieser bildet eine Schutzschicht auf der Haut und wirkt physikalisch. Er beinhaltet wenig bedenkliche Inhaltstoffe und ist daher in Sachen Gesundheit und Umwelt die bessere Wahl. Mineralische Sonnencremen sind in jedem gut sortierten Biofachhandel erhältlich.
Hier findest du eine Auswahl an mineralischen Sonnencremen:
https://utopia.de/ratgeber/sonnencreme-test-ladival-sundance-elkos/

Lichtschutzfaktor
Die Höhe eines Lichtschutzfaktors (LSF oder SPF) wird in Zahlen ausgedrückt. Es geht um den Schutz vor UV B Strahlen. Diese können unsere Haut schädigen (verbrennen). Bei einem LSF 20 werden ca. 94% der UV B-Strahlung absorbiert/reflektiert, bei einem LSF 50, 98%. Das bedeutet, dass sich die Schutzwirkung bei höheren Faktoren nicht mehr wesentlich steigert.

Zu beachten ist, wann und wo die Sonne auf unsere Haut trifft. Um die Mittagszeit und auf dem Berg ist ein hoher Schutz notwendig. Die Individualität spielt dabei eine Rolle. Ist man empfindlich, hat man eine kurze Eigenschutzzeit (der Eigenschutz ist die Zeitdauer, die wir von Natur aus haben, ohne dass wir eine Rötung bekommen). Je unempfindlicher desto höher ist die Zeitdauer bis es zu einer Rötung oder gar zu einer Verbrennungen kommt (über Verbrennungen kann du hier „link“ mehr lesen).
Meiner Erfahrung nach kann man diese nicht nach Haarfarben oder Hautteints einteilen, wie es oft bei Kosmetikfirmen beschrieben wird. Es gibt hellhäutige blonde Menschen, die die Sonne sehr gut vertragen und dunkelhäutige schwarzhaarige Menschen, die sehr empfindlich sind.

Eigenschutzzeit
Ein Beispiel: Nehmen wir eine Eigenschutzzeit von 10 Minuten an.
Wir verwenden einen Sonnenschutz mit LSF 20. 20×10 Minuten = 200 Minuten = sind gute 3 Stunden, die wir an der Sonne bleiben können, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen. Danach ist der Zeitpunkt erreicht aus der Sonne zu gehen.

Probiere bewusst aus, wie hoch dein Eigenschutz ist und wähle dementsprechend den passenden LSF. Die Haut vergisst keinen Sonnenbrand. Leider wird sie dauerhaft geschädigt und sieht außerdem alt aus.
Die Ohren nicht vergessen einzucremen! Hautärzte stellen vermehrt Basaliome an den Ohren fest.
Übrigens, wiederholtes Eincremen bedeutet nicht, dass der Schutz verlängert wird!

Solltest du vor lauter Freude an der Sonne übersehen haben, dass du einen Sonnenbrand bekommen hast, wirkt Aloe-vera wahre Wunder. Sie kühlt, unterstützt den Heilungsprozess und spendet Feuchtigkeit. Mehr darüber im nächsten Blogartikel über Aloe-vera.

Sonnenallergie
Besteht eine Neigung zu Sonnenallergie, kannst du durch die Einnahme von Sanddornfruchtfleischöl von innen deine Haut auf die Sonne vorbereiten.
Morgens und abends einen Teelöffel einnehmen bis ein Fläschchen leer ist.
Du kannst es auch nach dem Sonnenbaden auf deine Haut auftragen, verdünnt z. B: mit Maldelöl, im Verhältnis 10:3. Es wirkt beruhigend und ist reich an Vitamin E und A, das lässt dich jünger aussehen. Vorsicht, es färbt stark orange ab!

Erhältlich bei Moni Hofer in Lustenau https://www.bluvion.com

Viel Freude beim Genießen!

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